Alltagsmelodie

Au Pair, Geplapper

Wenn sich der gesamte Tag nur wie ein einziger Stressball anfühlt und man bei dem Versuch sich ein wenig zu lockern noch angespannter wird, scheint es kein herausragender Tag zu sein. Die Gedanken tosen in meinem Kopf zu einer Melodie, die meine Beine nicht einmal in der Nacht zu tanzen vermögen. Vieles ist wirr und Schlaf ist längst überfällig. Doch ich habe einen unglaublich starken Druck nichts zu verpassen  und von meiner Zeit hier alles mitzunehmen. Nur noch dieses eine Treffen, dann setze ich mich mal hin. Zu Ende arbeiten, dann ein wenig Sport und abschließend meine Freunde sehen. Das wäre zugegeben ein perfekter Abend, doch ich habe das Bedürfnis Ordnung in meinen Alltag zu bringen, denn am Besten tanzt man im Rhythmus.

Fresh start

Au Pair, Geplapper

Dort wo alles begann: die Orientation. Seit meinem ersten Wochenende in Neuseeland und der Ankunft nach der tagelangen Reise ist so viel passiert, dass ich es schier gar nicht mehr aufarbeiten kann.  Diese Anfangszeit war so wunderschön, aufregend und spannend, da ja noch alles unbekannt war. Außerdem habe ich echt tolle Leute kennengelernt, mit denen ich heute nun auch immer noch in Kontakt stehe. Wir 9 Mädels aus 5 verschiedenen Ländern verteilt auf 2 Inseln eines Landes für 1 Jahr zur selben Zeit in einem Hotel. Dieselben Gedanken und auch Ungewissheiten, wie sich die AuPairzeit gestaltet und was man selbst daraus für sich macht.

Seither bin ich glücklich über das was passiert ist. Vieles ist geschehen, das mich erfreut. Dazu gehören unzählige neue Freunde, viele Roadtrips und Abenteuer, auf denen man sich gemeinsam kennengelernt hat und einiges erlebt hat, und selbstverständlich meine Hostfamilie bei der ich mich nun mittlerweile soo wohlfühle. Dass dies einige Zeit dauern sollte, wollte ich mir zu Beginn nicht eingestehen. In der Zwischenzeit hat sich aber alles so gewendet, dass ich mit den Kids einen alltäglichen Ablauf habe, in dem es noch Einiges an Zeit zum Spielen, Kuscheln und Spaß haben hat. Genauso wie ich es schön finde!

Ich wünsche mir, dass ich alle Erfahrungen als Schatz bewahren kann und mich daran freuen kann mich auf diese Reise begeben zu haben. Das Tagebuch wird zurückgeblättert und schlägt auf der ersten Neuseelandseite auf. Heute war ein holperiger Tag, doch das Zurückblicken gibt mir Kraft auf die nächste Zeit zu schauen und darüber lächeln zu können.

Die Sorgen von der Seele tippen

Au Pair, Geplapper

Momentaufnahme: ich heulte gestern im Badezimmer des Pubs meiner Coffeegroup. Verzweifelterweise bin ich hier manchmal nicht so glücklich wie ich es sein sollte und das Heimweh gibt dem Ganzen dann ab und zu den Tritt, den es braucht um die Tränen zum Überquellen zu bringen. Die Situation ist ausgesprochen schwierig und ich wünschte ich könnte so stark sein wie ich es wöllte. Das das alles nicht so einfach ist, ist mir klar, doch die Ansprüche, die ich an mich habe sind so hoch, dass ich mein Leben ständig vergleichen muss.

Was muss ich wie ändern, sodass ich glücklicher werden kann? Die Wochenenden retten mich und auch meine neugefundenen Freunde, mein kleines Mädchen. Die Mühe, die sich alle geben und die Fröhlichkeit mit der mich alle aufmuntern, will ich zurückgeben, denn ich weiß nun wie sehr das hilft. Es ist nicht leicht für mich mich zu öffnen, doch ich merke nun es ist wichtig und hilft. Darüber zu reden, Dampf abzulassen, das ist was man braucht in solchen Abschnitten des Lebens, um den Atem nicht zu verlieren. Ablenkung ist ebenso stets willkommen.

Bilder kommen auch bald. (:D)

Au Pair, Geplapper, New Zealand, Travel

Ich lebe wohl gerade vermutlich den Albtraum von jedem Backpacker, AuPair und Auslandsreisenden. Ich bin seit letzte Woche Samstag krank. Und zwar richtig krass: 

  • Hausbesuch vom Arzt
  • Über 40 Fieber
  • Keine Stimme
  • „Schön“ Muskelkater vom Husten

Und ja, wenn ich seit schreibe, dann meine ich, ich bin immer noch krank – und morgen ist mein Abflugdatum.

Schöner Scheiß! In der letzten Woche hatte ich auch eigentlich vor mich mit Freundinnen zu treffen, Plätzchen zu backen, auf den Weihnachtsmarkt zu gehen, einfach so Deutschland in mich aufzusaugen, um mich ein Jahr lang daran erinnern zu können oder nochmal ein bisschen Zeit mit dem bestimmten Jemand zu verbringen. 

Das war nun nix. Denn ich lag die ganze Woche im Bett. Nach meiner kleinen Abschiedsparty am Samstag war es ruhig um mich geworden und so hatte ich bis heute meine Kofferpackaktion noch nicht mal von weitem begonnen. (Nun ist er schon fast fertig) Am Samstag diese Woche waren dann nochmal manche Vertraute zum Krankenbesuch da, was mir sehr gut getan hat und so war ich heute den ersten Tag fieberfrei. *kreisch*

So: die Frage, die bleibt: Fliegt sie nun oder doch nicht? 

-Werdet ihr sehen, wenn ich im Flieger sitze. Aber eins kann ich verraten, still sein werd ich da nicht 😛

Nächtliche Veggielasagne

Allgemein

Mir liegt was im Magen: nicht nur die vegetarische Lasagne von dem italienischen Restaurant , bei dem ich nebenher jobbe, die ich gegen halb 11 verspeist habe, sondern auch noch etwas Anderes, Größeres und Bedeutenderes: meine Reise nach Neuseeland steht kurz bevor (in knapp über 2 Wochen fliege ich) und ich bin bis jetzt noch fast überhaupt nicht aufgeregt, nur vorfreudig versteht sich.

Wo liegt jetzt genau mein Problem? Mein Wecker klingelt in einer Stunde und fünfunddreißig Minuten, dann geht meine letzte Reise (selbstverständlich nur vor Neuseeland) nach Berlin los, um mich von meinen Verwandten zu verabschieden. Ich freue mich unglaublich auf den Trip und auf meine Familie, die ich, schon vor meiner Ankündigung nach NZ zu gehen, länger nicht gesehen habe. 

„Wieso sie nun über Bauchschmerzen jammert?“ 

– Ich hab jemanden kenngelernt.

Ganz spontan und auch nicht wirklich tiefgründig, aber mein Herz klopft nichtsdestotrotz: „was wäre wenn“, „kann da was draus werden“, „wär doch schön oder“

Jeder meiner Freunde, der bei Verstand ist und den ich angehauen habe mit: „was würdest du denn davon halten, wenn ich mal ein bisschen Kontakt aufbaue, um zu schauen, ob da was sein könnte?“ (um mich vor mir selbst zu rechtfertigen, dass die erneute Kontaktaufnahme von mir zwar schon längst erledigt war, aber man sich ja mal weitere Meinungen einholen könnte) hat mir geraten:“das bringt nix“, „bist du irre? 1 Jahr!“, „das tut nur weh wie nix“.

Ja mein Kopf sagt das ja auch Leute, nur:

Was wäre wenn?

Kein Nikolaus für mich, dafür Weihnachten in kurzer Hose

Au Pair, Geplapper, New Zealand

Ich wollte schon aufgeben. Den Plan B in die Tat umsetzen. Doch endlich gibt es positive Nachrichten über meine Zeit als AuPair in Neuseeland!

Ich bin überglücklich und habe wohl endlich die perfekte Familie für mich gefunden. Nette Eltern mit 2 Kindern: ein 6-jähriges Mädchen und ein 4-jähriger Junge. Der Standort ist auch der Hammer: nur 5 Minuten bis zum Strand und trotzdem bin ich in einer halben Stunde in Auckland. Ich kann das alles noch nicht so richtig begreifen.

Nach einigem hin und her ob ich 9 oder 12 Monate bleiben soll, habe ich mich gestern in der Bahn im Trubel des Alltags für 1 Jahr Neuseeland entschieden. Was danach kommt, Studium oder Traumverwirklichung, wird in Neuseeland geplant.

Am 5. Dezember dieses Jahres geht mein Flug ab Frankfurt am Main und ich werde dann am 7. Dezember in Auckland landen. Die Orientation Days besuche ich vom 7. bis zum 9. Dezember. Ich arbeite dann ab dem 12.12.16.

Advent im schönsten Sommer. Ich bin super gespannt auf all die Erfahrungen, die ich dort machen werde und freue mich schon auf die Familie, neue Freunde, die ich kennenlernen werde und abenteuerliche Ausflüge auf dem Land.

Bis zu meinem Start gibt es noch einiges zu erledigen und meine freie Zeit kommt mir, zum Glück, für all die Besorgungen, sehr gelegen.

Falls ihr Tipps, Kommentare oder Wünsche (für zukünftige Posts) habt, würde ich mich freuen, wenn ihr euch meldet oder meine Reise (zumindest hier auf meinem Blog) mitverfolgt.

 

Die Sehnsucht nach den Goosebumps der Liebe

Geplapper, Movies

Es gibt mehr als nur einen im Leben, der perfekt passt. Das wünsche ich jedem.

 Nur mit mir scheint das Schicksal es nicht gut zu meinen?!

Stimmt. Ich habe ja immer Pech mit den Typen, die nicht zu mir passen und sich nicht melden. Schlechtes Timing, keine Zeit für eine Beziehung und erst recht keine Zugeständnisse bei der Terminfindung für ein Treffen zum Kennenlernen. 

Solche Bekanntschaften hatte jeder schon einmal. 

Außer es hat direkt beim ersten Mal Beschnuppern von Männlein und Weiblein gefunkt.

Liebe auf den ersten Blick mit allem was zu einer RomCom dazugehört, wünscht sich jeder.

Aber das ist doch zu schön, um es nur einmal im Leben erfahren zu können! Denn es gibt sicherlich in jedem Leben die Chance auf mehrere perfekte Intermezzos. 

Man darf sie nur nicht erwarten.

Filminspirationsempfehlung: Naomi and Ely’s No Kiss List